Neubau «Schulthesspark»
Alterszentrum Hottingen
8032 Zürich
Auftrag
Realisierung als Totalunternehmer:
Kalkulation/Offertstellung, Ausschreibung, Ausführungsplanung,
Bauleitung, Inbetriebnahme und Abschluss.
Investor/Bauherr
Stiftung Diakoniewerk Neumünster – Schweizerische Pflegerinnenschule
8125 Zollikerberg
Bauherrenberater: IMMOPRO AG, 8034 Zürich
Planer
Architekt: OMG + Partner Architekten AG, 8400 Winterthur
Bauingenieur: Dr. Deuring + Oehninger AG, 8400 Winterthur
Elektroingenieur: Brunner Elektro-Engineering GmbH, 8608 Bubikon
HLKS-Ingenieur: PGMM Schweiz AG, 8400 Winterthur
Kenndaten
Gebäudevolumen: 37 500 m3
Geschossfläche: 11 400 m2
Anzahl Wohneinheiten: 57
Anzahl Parkplätze: 55
TU-Vertragssumme: CHF 26 Mio.
Bauzeit: April 2007 bis Januar 2009
Ausgangslage
Die Liegenschaft «Schulthesspark» ist Bestandteil des Alterszentrums Hottingen und befindet sich im Areal des Schulthess-von-Meiss-Stifts. Das 1954 erbaute Gebäude entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen und musste deshalb einem Neubau weichen.
Projekt und Architektur
Der Neubau verfügt über 48 2½-Zimmer-Alterswohnungen und 9 3½-Zimmer-Alterswohnungen. Nebst diversen Infrastrukturräumen wurde ein grosser Festsaal und Räume für verschiedene Therapien realisiert. Das neue Gebäude, mit seiner klaren inneren Struktur, meistert den Übergang von Strasse zu Park gekonnt durch die unterschiedliche Behandlung von Strassenseite beziehungsweise Parkseite. Durch die volumetrische Gliederung nähert sich der Baukörper der bestehenden Körnung des Quartiers und bildet Aussenräume mit unterschiedlichen Funktionen und Charakteren. Der architektonische Ausdruck des Gebäudes zeugt von der Auseinandersetzung mit dem Bestand, dem Quartier und den Bedürfnissen der zukünftigen Bewohner/-innen und Betreiber/-innen. Dies wird einerseits in der Wahl von pflegeleichten und dauerhaften Materialien im Äusseren und im Inneren, andererseits in der betrieblichen Funktionalität und der durchgehend behindertengerechten Gestaltung des Neubaus sichtbar.
Besonderes
Die beengte räumliche Situation und die städtischen Verhältnisse erforderten eine aufwendige, mehrgeschossige Baugrube.







