Neubau Wohnüberbauung
«Brunnenpark»
8057 Zürich
Auftrag
Realisierung als Generalunternehmer:
Kalkulation/Offertstellung, Ausschreibung, Bauleitung,
Inbetriebnahme und Abschluss.
Investor/Bauherr
Baugenossenschaft Brunnenhof, 8057 Zürich
Planer
Architekt: Anne-Marie Fischer und Reto Visini Architekten,
8050 Zürich
Bauingenieur: Höltschi & Schurter Dipl. Ing. ETH/SIA AG,
8050 Zürich
Elektroingenieur: Riesen Elektroplanungs GmbH, 8032 Zürich
HLKS-Ingenieur: Schoch Reibenschuh AG, 8604 Volketswil
Kenndaten
Gebäudevolumen: 56 800 m3
Geschossfläche: 18 300 m2
Anzahl Wohneinheiten: 96 Wohnungen und 4 Ateliers
Anzahl Parkplätze: 90 Tiefgaragen-Parkplätze
GU-Vertragssumme: CHF 34,4 Mio.
Bauzeit: März 2011 bis September 2012
MINERGIE-Standard
Ausgangslage
Die Siedlung «Brunnenpark» in Zürich-Unterstrass stammt aus den 50er Jahren und wird in insgesamt 8 Etappen während 20 bis 35 Jahren durch Neubauten ersetzt. In der 2. Etappe wird die Bauweise der 1. Etappe entlang der Wehntaler- und Künzlistrasse fortgesetzt.
Projekt und Architektur
Die 2. Etappe der Wohnüberbauung «Brunnenpark» umfasst den Ersatzneubau von vier Gebäuden. Darin entstehen gesamthaft 96 traditionell eingeteilte 2 ½- bis 5 ½-Zimmer- Wohnungen und zusätzlich vier Ateliers, die Raum für speziellere Wohnformen bieten. Das Schwergewicht liegt auf kleineren Wohnungen, im Gegensatz zur 1. Etappe, in der vor allem Familienwohnungen gebaut wurden. Die hellen Fassaden der Häuser sind von grosszügigen Fensterfronten geprägt. Im Aussenbereich wird besonderer Wert auf einen hohen Anteil an Grünflächen gelegt. So macht der zentrale Park aus der Überbauung eine wohnliche Gartenstadt. Die Zufahrten in die Tiefgaragen und die Besucherparkplätze liegen direkt an den Siedlungseingängen. Es wird eine ansprechende und zeitgemässe Architektur sowie eine wirtschaftlich nachhaltige Bauweise angestrebt.
Besonderes
Der «Brunnenpark» soll die den Ort auszeichnenden Eigenschaften auf moderne Art in die nächste Generation weitertragen. Es entsteht ein Ersatz-Neubau mit sozialverträglicher Durchmischung. Die Grösse der Siedlung und das Nebeneinander von Alt und Neu erforderten eine städtebaulich weitsichtige und verantwortungsvolle Planung.



