Neubau Sportausbildungszentrum
«Mülimatt»
5210 Windisch
Auftrag
Realisierung als Generalunternehmer:
Kalkulation/Offertstellung, Ausschreibung, Bauleitung,
Inbetriebnahme und Abschluss.
Investor/Bauherr
Kanton Aargau, Departement Finanzen und Ressourcen, 5004 Aarau
und Stadt Brugg, 5201 Brugg
Planer
Architekt: Livio Vacchini e Eloisa Vacchini, 6600 Locarno
Bauingenieur: Fürst Laffranchi Bauingenieure GmbH, 4628 Wolfwil
Elektroingenieur: R+B engineering ag, Brugg, 5200 Brugg
Sanitäringenieur: Poly Team AG für Haustechnik-Planung, 5200 Brugg
HLK-Ingenieur: Gähler und Partner AG, 5408 Ennetbaden
Kenndaten
Gebäudevolumen: 49 100 m3
Geschossfläche: 9040 m2
Nutzfläche: 8200 m2
GU-Vertragssumme: CHF 24 Mio.
Bauzeit: September 2008 bis September 2010
MINERGIE-Standard
Ausgangslage
Am Ufer der Aare, in einer sensiblen Flusslandschaft, errichtet der Kanton Aargau und die Stadt Brugg in einer gemeinsamen Bauherrschaft das Sportausbildungszentrum «Mülimatt». Das Projekt ist wohl der imposanteste Elementbau, der bis anhin in der Schweiz realisiert wurde, und ist Bestandteil des neuen Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz.
Projekt und Architektur
Das Gebäude weist eine Länge von 80 m und eine Breite von 55 m auf und verfügt über keinerlei An- und Nebenbauten. In dem kompakten Volumen sind unter anderem zwei unterteilbare Dreifachturnhallen untergebracht. Die Umkleide- und Nebenräume sind im Untergeschoss angeordnet. Das markante Spannbetontragwerk erscheint als monolithischer Körper mit konstanter Querschnittshöhe und prägt das Erscheinungsbild nach aussen. Im Inneren sind es jedoch die durchsichtigen und lichtdurchlässigen Bauteile, welche die Architektur des Gebäudes charakterisieren. Die Erschliessung der Aussensportanlagen und der Parkplätze auf der gegenüberliegenden Flussseite erfolgt über einen 182 m langen Steg als direkter Fuss- und Radweg in Form einer Spannbandkonstruktion über die Aare.
Besonderes
Für die Realisierung werden 135 vorfabrizierte Spannbetonelemente mit einem Gewicht zwischen 35 und 50 Tonnen verbaut. Die Elemente sind in einem
Arbeitsgang mit einem selbstverdichtenden Beton mit besonders feiner Körnung gegossen. Für das Versetzen der Elemente wurde der grösste Raupenkran der Schweiz mit 500 Tonnen Gesamtgewicht eingesetzt.







