Neubau
Wohnüberbauung «Roos-Wiese»
8105 Regensdorf
Auftrag
Entwicklung und Realisation als Totalunternehmer:
Grundstückssicherung durch Investorenwettbewerb,
Standort-/Marktanalyse, Produktdefinition, Evaluation Planer,
Projektierung, Bewilligungsverfahren, Kalkulation, Ausschreibung,
Ausführungsplanung, Bauleitung, Inbetriebnahme und Abschluss.
Investor/Bauherr
Swisscanto Anlagestiftung, 8023 Zürich
Planer
Architekt: Atelier WW Architekten SIA AG, 8032 Zürich
Landschaftsarchitekt: Umland, 8005 Zürich
Bauingenieur: Henauer Gugler AG, 8006 Zürich
Elektroingenieur: Hefti. Hess. Martignoni. Zürich AG, 8050 Zürich
HLKS-Ingenieur: Gruenberg + Partner AG, 8006 Zürich
Kenndaten
Gebäudevolumen: 70 500 m3
Geschossfläche: 22 800 m2
Anzahl Wohneinheiten: 123
Anzahl Parkplätze: 140
TU-Vertragssumme: CHF 41 Mio.
Bauzeit: März 2009 bis April 2011
Ausgangslage
Die Wohnüberbauung «Roos-Wiese» ist das Resultat einer Projektentwicklung, welche mit einem Investorenwettbewerb ihren Anfang nahm. Unter der Führung der ARIGON Generalunternehmung konnte ein ausgesuchtes Team mit Spezialisten den Wettbewerb für sich entscheiden.
Projekt und Architektur
Das städtebauliche Konzept besteht aus zehn Punkthäusern mit gesamthaft 123 Wohnungen von 2½ bis 5½ Zimmern. Ein Haus umfasst jeweils 11 bis 15 Wohneinheiten. Die grösseren Wohnungen befinden sich im Erdgeschoss mit Gartenzugang und im 3. Obergeschoss mit eigenem «Dachgartenzimmer». Die kleineren Wohnungen für die Single- und Zweipersonenhaushalte befinden sich im 1. und 2. Obergeschoss und verfügen über grosszügige, spielerisch versetzte Balkone. Alle Wohnungen entsprechen den Vorgaben der Behinderten-Konferenz des Kantons Zürich. Zusätzlich werden eine gewisse Anzahl Wohnungen nach den Vorgaben der Age-Stiftung (Stiftung für gutes Wohnen im Alter) ausgerüstet. Diese Wohnungen sind über die ganze Siedlung verteilt. Zudem beinhaltet die Siedlung den Spitex-Stützpunkt und zwei Pflegewohnungen. Die Siedlung ist autofrei. Alle Parkplätze sind unterirdisch angelegt mit direktem Zugang zu den Häusern.
Besonderes
Die Idee, die Alterswohnungen über eine ganze Siedlung zu verteilen, und damit keine «Altersgettos» zu schaffen, überzeugte zusammen mit dem durchdachten
städtebaulichen Konzept die für die Auftragsvergabe verantwortlichen Behörden.




