Neubau Wohn- und Gewerbehäuser
«Station Illnau»
8308 Illnau
Auftrag
Realisierung als Totalunternehmer:
Begleitung Projektentwicklung, Kalkulation, Ausschreibung,
Ausführungsplanung, Bauleitung, Inbetriebnahme und Abschluss.
Investor/Bauherr
Pensionskasse der SADA-Genossenschaft, 8004 Zürich und
BGW Baugenossenschaft Werdmühle, 8051 Zürich
Bauherrenberater: Kummer Baumanagement GmbH, 8050 Zürich
Planer
Architekt: Guignard & Saner, 8045 Zürich
Landschaftsarchitekt: Berchtold.Lenzin, 8048 Zürich
Bauingenieur: Synaxis AG, 8050 Zürich
Elektroingenieur: Schmidiger + Rosasco AG, 8050 Zürich
HLS-Ingenieur: Caltronic GmbH, 5103 Wildegg
Kenndaten
Gebäudevolumen: 52 800 m3
Geschossfläche: 17 700 m2
Anzahl Wohneinheiten: 74
Gewerbefläche: 1825 m2
Lager: 585 m2
Anzahl Parkplätze: 124
TU-Vertragssumme: CHF 34 Mio.
Bauzeit: Oktober 2008 bis August 2010
Ausgangslage
Das Projekt «Station Illnau» ist in mehrerer Hinsicht komplex. Einerseits ist das Programm sehr heterogen (Eigentumswohnungen, Mietwohnungen, Verkaufsflächen, Büroflächen, Tiefgaragen), andererseits sind zwei Bauherrschaften involviert. Zudem nahm die Gemeinde als Verkäuferin des Grundstücks grossen Einfluss auf das Projekt. Diplomatie und Fingerspitzengefühl waren Voraussetzung, um alle Interessen unter einen Hut zu bringen.
Projekt und Architektur
Das klare ortsbauliche Konzept sieht für die Überbauung des Areals drei Baukörper vor: das als Hauptgebäude auftretende Wohnhaus, das Gewerbehaus Buffoni und das Gewerbehaus Bahnhof. Alle orientieren sich am Verlauf der Hangkante und der Bahnlinie. Die beiden Gewerbehäuser ergänzen die Dorfstruktur ideal. Das lange Wohnhaus lehnt sich an die Volumetrie der Industriebauten an. Das bestehende Sennereigebäude mit Nebengebäude wird als Schutzobjekt erhalten. Statt einem neuen öffentlichen Platz werden zwei grosszügige Wiesen auf den Längsseiten des Wohnhauses angelegt. Der Aussenraum erinnert in seiner Einfachheit an die ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen.
Besonderes
Das Projekt wurde als Direktauftrag zu einem frühen Zeitpunkt an die ARIGON Generalunternehmung vergeben. Schon während der Projektentwicklung wurde massgebend mitgearbeitet, und so konnten die Kosten ohne Abstriche am architektonischen Ausdruck optimiert werden. Bei der Auftragsvergabe wurde vorgängig das Kostenziel definiert, welches beim Erreichen zur definitiven Auftragsvergabe führte.




