ARIGON baut Visionen

Der Kanton Aargau realisierte zusammen mit der Stadt Brugg einen schweizweit einmaligen Bau. Die ARIGON Generalunternehmung AG aus Zürich hat den Bau mit grossem Einsatz zum erfolgreichen Abschluss gebracht.

Das neue Sportausbildungszentrum Mülimatt schmückt die Uferzone der Aare in Windisch bei Brugg als Bestandteil der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und des Berufs- und Weiterbildungszentrums Brugg (BWZ). Das Gemeinschaftswerk des Kantons Aargau und der Stadt Brugg ist seit 20. September 2010 in Betrieb und von der Bahnlinie Zürich-Brugg gut sichtbar. Für die Erstellung des höchst anspruchsvollen Bauwerks suchte der Bauherr einen zuverlässigen Generalunternehmer. Die ARIGON konnte diese spezielle Herausforderung annehmen und während der knapp zweijährigen Bauphase das Projekt als Generalunternehmer realisieren.

Perfekt ausgerichtete Betonelemente

Die Wahl aus dem Studienwettbewerb im Jahre 2005 fiel auf den Entwurf des Studios Vacchini Architetti aus Locarno. So wurde der Grundstein gelegt für den womöglich imposantesten Elementbau der Schweiz. Der Komplex besteht aus zwei unterteilbaren Dreifachturnhallen, Tribünen, Gymnastikräumen, Garderoben, Unterrichtsräumlichkeiten, Arbeitsplätzen für die Dozierenden sowie den nötigen Aussenanlagen. Die Baukonstruktion weist eine Länge von 80 Meter und eine Breite von 55 Meter auf. Die Form ist kompakt und imponiert durch die fast 15 Meter hohen Stiele, die markant in den Himmel ragen. Der nicht alltägliche Bau besteht hauptsächlich aus Sichtbeton.

Mit anspruchsvoller Architektur aufblühen

Die Auftraggeberin hat in einem klassischen Konkurrenzverfahren den am besten geeigneten Generalunternehmer ausgewählt. Nach dem Zuschlag hat die ARIGON Generalunternehmung AG die für die Bauverwirklichung geeigneten Partnerfirmen evaluiert. Bei der Auswahl konnten viele regionale Betriebe berücksichtigt werden. Die ARIGON hat während der gesamten Bauzeit eine optimale Koordination der insgesamt rund 25 beteiligten Unternehmen sichergestellt. Für die Realisation des komplexen Projekts und die geforderte Bauqualität war die Zeit relativ knapp bemessen.

Bei der Erstellung des aussergewöhnlichen Gebäudes hat das ARIGON-Team für den späteren Bauverlauf nicht zu unterschätzende Achtsamkeit bewiesen. Geplant war, die V-förmigen Bauelemente in Ortbeton zu erstellen. Aufgrund der komplexen Form der Stiele mit einem Gewicht von 40 bis 50 Tonnen und um den Terminvorgaben gerecht zu werden, entschied sich der Generalunternehmer aber für die Vorfabrikation der Elemente in einem Betrieb in Veltheim. Von da aus wurden die riesigen Elemente mit Spezialtransportern etappenweise nach Windisch gefahren. Bis zu eineinhalb Stunden dauerte es, ein einzelnes Stielelement zu positionieren. Pro Tag konnten so höchstens acht Elemente, von denen die Einzigartigkeit des Baus abhängt, errichtet werden. Für die Positionierung der insgesamt 135 Betonteile war der grösste Raupenkran der Schweiz im Einsatz.

Die Visionen des Architekten umsetzen

Während der gesamten Bauzeit hat der Generalunternehmer im Sinne der Bauherrschaft und des Architekten stets ein qualitativ hochwertiges Ergebnis angestrebt. Auch bei Einzelheiten legte die ARIGON Generalunternehmung AG Wert auf die bestmögliche Lösung. Das Unternehmen hat die Fähigkeit bewiesen, die Visionen des Architekten zu verstehen und entsprechend umzusetzen. Der aussergewöhnliche Aufwand für dieses Projekt forderte von allen am Bau Beteiligten kompromissloses Engagement.